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Der Herr Jesus erinnert uns unaufhörlich an die Notwendigkeit ausdauernden Gebets: „Bittet, dann wird euch gegeben; sucht, dann werdet ihr finden; klopft an, dann wird euch geöffnet. Denn wer bittet, der empfängt; wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet" (Mt 7,7-8).
Bearb.: Aleksandra Jedrzejczak
Der liebende Gott möchte uns alles geben, was wir brauchen,
damit wir den Weg gehen, der uns in den Himmel führt, und damit wir
glücklich sind. Der Herr Jesus versichert und ermuntert uns: „Und
alles, was ihr im Gebet erbittet, werdet ihr erhalten, wenn ihr glaubt"
(Mt 21,22); „Seid fröhlich in der Hoffnung, geduldig in der Bedrängnis,
beharrlich im Gebet!" (Rom 12,12); „Betet ohne Unterlass! (1 Thess 5,17).
In unserer Redaktion gehen viele Zeugnisse über erhaltene Gnaden
von Menschen ein, die die Novene von Pompei beten. Einige davon haben wir
hier abgedruckt.
1. Ich bete zum vierten Mal die Novene von Pompeji. Bereits dreimal
hat die Rosenkranzkönigin mir und meiner Familie in schwierigen Lebenssituationen
geholfen und uns mit den Gnaden beschenkt, um die ich gebeten hatte. Mein
Schwiegersohn (er ist über fünfzig) hat die Arbeit gefunden,
von der er geträumt hat, mir hat Maria die Gesundheit wiedergegeben,
meine Tochter hat sie sicher durch schwere Stunden geleitet. Jetzt bitte
ich die Rosenkranzkönigin um eine gelungene Operation für meine
33-jährige Tochter, die Mutter von zwei ldeinen Kindern ist. Ich vertraue
darauf, dass Maria auch diesmal diese Gnade bei ihrem Sohn erbittet. Sie
hat mich niemals enttäuscht. Ich rate allen, die es schwer haben,
den Rosenkranz in die Hand zu nehmen und auf die zuverlässige Hilfe
unserer Mutter zu vertrauen.
Stanislawa aus den Vorkarpaten
2. Viele Jahre lang habe ich mit verschiedenen unangenehmen gesundheitlichen
Beschwerden zu kämpfen gehabt. Ich ging zu verschiedenen Ärzten,
u.A: zu Kardiologen und Endokrinologen, und nahm verschiedene Arzneimittel
ein. Mein Befinden wurde jedoch zusehends schlechter. Kein Arzt konnte
sagen, was ich hatte und welche Ursachen es dafür gab. Abgesehen von
verschiedenen körperlichen Beschwerden, insbesondere kardiologischen,
gab es in meinem Leben auch Angst, niedergedrückte Stimmung, Neurosen
sowie unangenehme Gedanken, die ich nicht loswerden konnte. Eines Tages
fand ich zu Hause auf dem Tisch die Zeitschrift „Liebt einander!", die
mein Vater mitgebracht hatte, und darin das wunderschöne Zeugnis einer
Frau, deren Ehe dank der Rosenkranzkönigin von Pompei gerettet wurde.
Ich las dort, dass das Gebet, welches die Frau gebetet hatte, die „Unwiderstehliche
Novene" genannt wird, was meinem Herzen große Hoffnung gab. Ich fühlte,
dass die Zeit gekommen war, alles der Muttergottes zu übergeben, denn
nur Sie konnte mir die Gnade der Gesundheit erbitten. Zu Beginn hatte ich
Schwierigkeiten, die Novene zu beten, aber nach und nach ließen diese
nach. Schon während der Novene begann ich mich besser zu fühlen,
und als sie beendet war, geschah ein wahres Wunder! Ich fühlte langsam
eine Wärme im Herzbereich, eine Freude und ein Frieden erfüllten
mich, die unbeschreiblich waren! Meine gedrückte Stimmung verschwand,
es kamen Lebensenergie und Hoffnung, und mein Glaube und mein Vertrauen
zu Gott und zur Heiligsten Mutter wurden gestärkt. Für jemanden,
der viele Jahre lang unter einem schlechten Gesundheitszustand zu leiden
hatte, ist das ein unglaubliches Gefühl!
Ich bitte alle, die meinen, dass es für sie keine Hoffnung,
keine Rettung gäbe, die mit irgendetwas nicht zurechtkommen, die mit
Schwierigkeiten kämpfen: Betet diese Novene mit Glauben und bittet,
und die Muttergottes hilft Euch aus den größten Problemen heraus!
Lasst nicht nach im Gebet. Ich habe selbst erfahren, dass die Muttergottes
eine große Rettung und Hilfe für uns ist. Dank Ihr habe ich
nun die Möglichkeit, meine Berufung zur Ehe zu erfüllen.
Muttergottes, Rosenkranzkönigin, ich
danke Dir von ganzem Herzen und bitte, Du mögest uns alle stets mit
Deiner mütterlichen Fürsorge bedenken! Ich danke dem Dreieinigen
Gott, dass Er uns die Muttergottes vom Rosenkranz aus Pompeji gegeben hat,
die die Mittlerin aller Gnaden und eine große Helferin ist!
Marta
3. Ich möchte mit den Lesern von „Liebt einander!" die freudige
Nachricht von einer großen Gnade teilen, die meinem Sohn von der
Muttergottes von Pompeji erbeten wurde. Mein Sohn hatte Probleme in der
Schule. Er wollte dort nicht hingehen, vernachlässigte den Unterricht,
hatte sehr viele Sechser im Halbjahreszeugnis (ganze 10). Ich war verzweifelt
und wusste nicht, was ich tun sollte. Als ich davon las, wie vielen Menschen
die Muttergottes geholfen hatte, begann ich, die Novene von Pompeji zu
beten. Von Anfang März bis Ende August habe ich die Novene mit Unterbrechungen
von jeweils einigen Tagen dreimal gebetet. Als ich gerade nur begonnen
hatte, sie zu beten, half die Seligste Jungfrau auf wundersame Weise. Mein
Sohn begann wieder zu lernen, er verbesserte sich in einem Fach nach dem
anderen. Es fiel ihm nicht leicht, oft war er niedergeschlagen, aber ich
unterstützte ihn, so viel ich konnte. Das Schuljahr ging zu Ende,
und mein Sohn bestand in acht Fächern, in den Ferien sollte er nun
noch zwei Nachprüfungen machen. Er lernte ausdauernd dafür. Gegen
Ende August kamen die Prüfungen, die er beide bestand. Das ist für
mich ein Wunder. Ich bin sehr glücklich und meiner himmlischen Mama
sehr dankbar für die empfangene Gnade. Ich danke Dir, mein Mütterchen!
Edith
4. Im September 2013 begann ich damit, die Novene von Pompeji zu
beten, die auch die „Unwiderstehliche Novene" genannt wird. Es ist ein
schwieriges Gebet, aber es ist wirksam, und wenn das, worum du bittest,
mit dem Willen Gottes übereinstimmt, dann erhältst du es auch
garantiert. Auf die Fürsprache Mariens hat uns Gott mit einer wunderbaren
Gabe beschenkt, auf die wir so lange gewartet haben. Nach vielen Monaten
erfolgloser Versuche bin ich im Juni 2014 schwanger geworden.
Mein Mann und ich freuen uns sehr darüber, dass wir wieder
Eltern werden. Wir spüren auch, wie wichtig wir für Gott sind,
und wie sehr wir von Ihm geliebt werden. Er ist es, der den besten Zeitpunkt
auswählt, um zu erfüllen, was Er versprochen hat. Für Ihn
gibt es keine unmöglichen Dinge. Er ist groß und mächtig,
und gleichzeitig mild und barmherzig. Wie gut ist es, einen solchen Papa
zu haben!
Anna
Wie
betet man die Novene von Pompeji?
Die Novene von Pompeji beruht auf dem Gebet der drei Teile des Rosenkranzes
(freudenreicher, schmerzhafter, glorreicher) über 54 Tage. Man
kann auch den vierten Teil mit den lichtreichen Geheimnissen beten.
Während des Gebets soll man sich ganz Jesus durch Maria übergeben
und sein Herz ganz dem heilenden Wirken der Liebe Gottes überlassen;
Gott alle seine Probleme, Schwierigkeiten, Zweifel und Ängste anvertrauen
und in der Umarmung unserer Mutter Maria bleiben. Eine notwendige Voraussetzung
für gutes Beten ist es, sich vollkommen von der Sünde abzuwenden
und beständig gegen sie und den Satan anzukämpfen, indem man
das Sakrament der Buße empfängt und sich täglich bemüht,
den Auftrag Christi in die Tat umzusetzen: „Wer mein
Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf
sich und folge mir nach!" (Mk 8,34). Sich selbst verleugnen heißt,
nicht sich selbst bei Gott zu suchen, beim Gebet nicht auf religiöse
Schwärmereien, Freuden und geistliche Wonnen aus zu sein. Es heißt,
mit Dankbarkeit alles anzunehmen, was Gott gibt.
Man darf sich nicht entmutigen lassen und in Phasen vollkommener
Trockenheit und des Verlusts jeglicher Wonnen in Gott das Gebet abbrechen.
Echtes Gebet hängt nicht von meinen Gefühlen ab, sondern von
meinem Willen. „Wenn wir um eine Gnade bitten, wird Gott sie uns geben,
aber wir sollten sie auch annehmen wollen; aber um sie anzunehmen, braucht
es Hingabe. Liebe beruht nicht auf Worten oder auf Gefühlen, sondern
auf Taten. Es ist ein Willensakt, es ist eine Gabe, also ein Geben: Verstand,
Willen, Herz: Diese drei Kräfte müssen wir während
des Gebets schulen", schreibt Schwester Faustina (Tagebuch, 392).
Beim Beten der Novene von Pompeji sagen wir
vor Beginn jedes der drei Teile des Rosenkranzes zuerst die Meinung, in
der wir beten (nur eine), dann sagen wir: „Diesen
Rosenkranz bete ich zu Deiner Ehre, Königin des Heiligen Rosenkranzes
von Pompeji."
Die ersten 27 Tage hindurch beten wir den Bittteil der Novene von
Pompeji und fügen jeden Tag nach Beendigung aller Teile des Rosenkranzes
folgendes Gebet hinzu: „Gedenke,
o gütigste Jungfrau des Rosenkranzes von Pompeji, es ist noch nie
gehört worden, dass irgendeiner Deiner Verehrer, mit Deinem Rosenkranz
Deine Hilfe anrufend, von Dir verlassen worden ist. Ach, verschmähe
nicht mein Gebet, o Mutter des Ewigen Wortes, sondern erhöre mich
gnädig durch Deinen heiligen Rosenkranz und durch das Wohlgefallen,
das Du Deinem Heiligtum in Pompeji erweist. Amen."
Die übrigen 27 Tage beten wir den Dankteil der Novene von Pompeji
und schließen jeden Tag nach dem Beten aller drei Teile des Rosenkranzes
mit dem folgenden Gebet:
„Was kann ich Dir geben, o Königin voller
Liebe? Mein ganzes Leben weihe ich Dir. So weit meine Kräfte reichen,
werde ich Deine Verehrung verbreiten, o Jungfrau des Heiligen Rosenkranzes
von Pompeji, denn als ich Deine Hilfe anrief, erfüllte mich die Gnade
Gottes. Überall werde ich von Deiner Güte erzählen, die
Du mir erwiesen hast. So sehr ich nur kann, will ich die Andacht des heiligen
Rosenkranzes verbreiten. Allen werde ich verkünden, wie gütig
Du zu mir warst, damit auch die ebenso wie ich unwürdigen Sünder
sich vertrauensvoll an Dich wenden. Oh, wenn die ganze Welt wüsste,
wie gut Du bist, welches Erbarmen Du mit den Leidenden hast, würden
sich alle Geschöpfe zu Dir hin flüchten. Amen."
Unabhängig von den Schlussgebeten beenden wir jeden der drei
Teile des Rosenkranzes mit dem dreifachen Anruf zur Muttergottes: „Königin
des Heiligen Rosenkranzes von Pompeji, bitte für uns!"
Jesus der Herr gab uns am Kreuze sterbend Maria, dass Sie unsere
Mutter sei. Mit so einer Fürsprecherin können wir uns sicherfühlen
und gewiss sein, dass unsere beste Mutter Maria uns die Wege des Glaubens
zu Jesus Christus führen wird.
Das mit kindlichem Vertrauen und reinem Herzen gebetete Rosenkranzgebet
wird außergewöhnliche Früchte bringen, denn es wird unsere
Herzen öffnen, so dass wir Gottes Gaben annehmen können.
Betet diese Novene mit Glauben und bittet, und die Muttergottes hilft
Euch aus den größten Problemen heraus! Laßt nicht nach
im Gebet!
Man darf sich nicht entmutigen lassen und in Phasen vollkommener
Trockenheit und des Verlusts jeglicher Wonnen in Gott das Gebet abbrechen
„Und alles, was ihr im Gebet erbittet, werdet
ihr erhalten, wenn ihr glaubt" (Mt 21,22)
(Quelle: "Liebt einander!",
Nr. 2- 2016, S. 30-33, Kloster St. Gabriel, 99894 Leinatal/Altenbergen)
- LINK:
liebt-einander.org