Man kann täglich
den Ablaß gewinnen, wenn nach Beichte, Eucharistie und Gebeten (Glaubensbekenntnis,
Vater unser, Gegrüßet seist du.., Ehre sei..., zus. Vater unser
für den Papst) die heilige Messe mitgefeiert und würdig kommuniziert
wird. Machen Sie davon regen Gebrauch und lassen Sie den Ablaß auch
den verstorbenen Verwandten, Bekannten, den Armen Seelen im Fegefeuer zukommen,
etc.!
Haben Sie ein Herz aus Fleisch
und nicht ein Herz aus Stein!
weitere, zusätzliche Termine, um vollkommene Ablässe zu gewinnen:
Ablaß am Gründonnerstag:
Wer die beiden letzten Strophen
des Hymnus "Pange lingua" (Gotteslob Nr. 544, 5. und 6. Strophe) nach der
Abendmahlsmesse am Gründonnerstag bei der Übertragung des Allerheiligsten
Altarssakramentes zum Aufbewahrungsort "andächtig betet, (dem) wird
... ein vollkommener Ablaß gewährt." (vgl. Handbuch der Ablässe
Nr. 59, S. 59)
Karfreitagsablaß:
Wer "die Liturgie des Karfreitags
andächtig mitfeiert und dabei an der feierlichen Kreuzverehrung teilnimmt,
(dem) wird ein vollkommener Ablaß gewährt"
"Urbi et Orbi" - vollkommener
Ablaß am Ostersonntag:
Der Hl. Vater erteilt den Segen
"Urbi et Orbi": "Ein vollkommener Ablaß wird demjenigen Christgläubigen
gewährt, der ... den vom Papst gespendeten Segen "Urbi et Orbi" ...
empfängt; dies gilt auch, wenn der Gläubige über Rundfunk
oder Fernsehen in frommer Gesinnung an der Segensspendung teilnimmt."
Weltgebetstag für geistliche Berufe
Pfingsten
Heiligstes Herz Jesu
Portiunkulaablaß
1. Okt. Rosenkranzmonat
1. Nov. - 8. Nov. Ablaßgewinnung zu Allerheiligen und Allerseelen bis incl. 8. Nov.: täglich ein vollkommener Ablaß für die Verstorbenen möglich
Christkönigssonntag
29. Nov.
Beginn der Novene zum Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau
und
Gottesmutter Maria, Teilablaß
25. Dez. Weihnachten, Segen "Urbi et Orbi"
31. Dez.
Silvester
Die Armen Seelen im
Fegfeuer nicht vergessen!!!
Vollablässe für
die armen Seelen im Fegefeuer im Monat November
Voraussetzungen für
den Ablaß sind Beichte, entschlossene Abkehr von jeder Sünde,
Kommunionempfang und Gebet in der Meinung des Heiligen Vaters.
Dem Gläubigen,
der einen Friedhof andächtig besucht und wenigstens im Geiste für
die Verstorbenen betet, wird ein Ablaß gewährt. Dieser Ablaß
kann nur den Seelen im Fegefeuer zugewendet werden. An jedem Tag
zwischen dem 1. und 8. November kann ein Vollablaß gewonnen werden,
an jedem anderen Tag des Jahres ein Teilablaß.
Ein Vollablaß,
der aber nur den Seelen im Fegefeuer zugewendet werden kann, wird dem Gläubigen
gewährt, der am Allerseelentage (2 November) eine Kirche oder öffentliche
Kapelle (private oder halböffentliche Kapelle nur deren rechtmäßige
Benutzer) besucht. Dieser Ablaß kann gewonnen werden entweder an
diesem Tage oder an einem vom Ordinarius bestimmten Sonntag vorher oder
nachher oder auch am Feste Allerheiligen (1. November).
Bei diesem Besuch
wird ein Vaterunser und das Glaubensbekenntnis gesprochen.
Weihbischof und Dompropst V.
Guggenberger, Regensburg, sagte in Mindelstetten 1999 zum Ablaß:
... Viele wissen gar nicht mehr, was Ablaß
ist. Sie hören davon vielleicht noch im Zusammenhang mit dem päpstlichen
Segen, mit dem Portiunkula-Ablaß oder dem Allerseelenablaß.
Natürlich ist der Ablaß nicht so
wichtig wie das Bußsakrament, aber trotzdem ist er nicht ohne Bedeutung
und nicht ohne Wert. Voraussetzung für den Empfang des vollkommenen
Ablasses ist, daß jemand von Sünden frei ist und daß er
nicht bloß die schweren Sünden meiden will, sondern auch die
läßlichen und daß er auch von den Schäden frei werden
möchte, die nach der Vergebung der Sünden noch bleiben.
Ein Motiv zur Gewinnung des Ablasses könnte
der Gedanke sein, daß niemand in die Anschauung Gottes eingehen kann,
der nicht von allen Sünden und Sündenstrafen frei ist. Wenn jemand
in diesem irdischen Leben davon nicht frei wird, muß er nach dem
Tod im Fegefeuer geläutert werden. Es ist also eine gesunde Selbstliebe,
die durch den Ablaß von den Sündenstrafen frei werden möchte;
es ist aber auch ein Ausdruck der Liebe zu Gott, weil Christus den Nachlaß
der Sünden und Strafen so teuer erkauft hat, und es ist ein Ausdruck
der Nächstenliebe, weil wir den Ablaß auch den Armen Seelen
zuwenden und ihnen damit Hilfe leisten können.
Für Anna Schäffer war diese Wahrheit
eine wichtige Realität. Sie wußte, daß sie durch ihr Gebet
und Opfer, durch ihr Sühnen und Leiden in Verbindung mit Christus
vielen zum Heil helfen konnte. Anna Schäffer ist uns also eine Einladung,
daß wir uns nicht mit dem Minimum begnügen und so Minimalisten
werden, sondern daß wir die Ähnlichkeit mit Christus und mit
den Heiligen im Blick haben, und zwar aus Liebe zu Gott, aus Liebe zum
Nächsten und aus recht verstandener Liebe zu uns selbst.
Himmlischer Vater! Nimm unsere Huldigung des Unbefleckten Herzens Mariens zu Deiner größeren Ehre gnädig an. Blicke dafür voll Mitleid auf jene, die aus Unverstand oder Bosheit die ewige Reinheit und die Gnadenvorzüge unserer himmlischen Mutter schmähen und Dich beleidigen. Erleuchte sie und zeige Dich ihnen und uns als König der Barmherzigkeit. Amen.
November:
Das
große Gnadengeschenk Mariens:
Die Liebesflamme ihres Mutterherzens
Die liebe Gottesmutter
hat am 13.10.1962 Elisabeth Kindelmann einer Begnadeten hinter dem
eisernen Vorhang das große Geschenk ihres Mutterherzens für
die gemarterten Seelen im Fegfeuer geoffenbart. Die Botschaften gelangten
durch einen Priester in den Westen und wurden, mit der kirchlichen Druckerlaubnis
des Ordinariates Stuhl-Weissenberg, veröffentlicht. Zu den bedeutendsten
Geschenken des erbarmungsreichen Mutterherzens gehört folgendes:
Wer sich auf meine
Liebesflamme beziehend 3 Ave Maria betet, befreit eine Seele aus dem Fegfeuer.
Wer sich im Monat
November auf die Liebesflamme des Unbefleckten Herzens Mariens bezieht
und ein Ave betet, befreit zehn Arme Seelen aus dem Fegfeuer.
Durch
die Große Verheißung Deiner Liebesflamme, des Unbefleckten
Herzens erbarme Dich der Armen Seelen im Fegfeuer. Ave Maria …
Gebet der hl. Gertrud von
Helfta
Der Herr sagte der heiligen Gertrud, daß
das folgende Gebet, jedesmal, wenn es gesprochen wird, tausend Seelen aus
dem Fegfeuer befreit. Dieses Gebet wurde erweitert, um die lebenden Sünder
einzuschließen und um entstandene Schulden schon zu Lebzeiten zu
mindern:
Ewiger Vater, ich opfere DIR das höchst
Kostbare Blut Deines göttlichen Sohnes JESUS auf, zusammen mit allen
heiligen Messen, die heute auf der ganzen Erde gefeiert werden, für
alle Armen Seelen im Fegfeuer, für alle Sünder überall,
für alle Sünder in der Weltkirche und diejenigen in meinem Hause
und in meiner Familie. Amen.
(Genehmigt und empfohlen, gez.: M. Kardinal
Pahiarca, Lissabon, Portugal, den 4. März 1936)
Verheißung der Mutter Gottes, gegeben
im Ohlauer Sanktuarium, der Königin des Friedens am Fest der Unbefleckten
Empfängnis der Heiligsten Jungfrau Maria, geoffenbart der im Verborgenen
lebenden Seherin Anna in der Botschaft vom 8. Dezember 1997:
"Für jedes andächtige aus offenem
Herzen kommende Stoßgebet: "O Maria,
Mutter Gottes, Miterlöserin der ganzen Menschheit, bitte für
uns" erlöst mein Sohn tausend Seelen
aus dem Fegefeuer.
"Der Bedingung, nach der Meinung des Hl. Vaters
zu beten, wird voll genügt mit dem Beten eines Vaterunser und Gegrüßet
seist du, Maria nach seiner Meinung (Norm V/12-10).
Als Jesus von seiner Mutter ging
und die große heilige Woch anfing
da hatte Maria viel Herzeleid
und sie fragte den Sohn mit Traurigkeit:
Ach Sohn Du lb. Jesu mein,
was wirst Du am hl. Palmsonntag sein?
Am hl. Palmsonntag werd ich ein König sein,
da wird man mir Kleider und Palmen streun.
Ach Sohn Du lb. Jesu mein,
was wirst Du am hl. Montag sein?
Am hl. Montag bin ich ein trauriger Wandersmann,
der nirgends ein Obdach finden kann!
Ach Sohn Du lb. Jesu mein,
was wirst Du am hl. Dienstag sein?
Am hl. Dienstag bin ich der Welt ein Prophet,
verkünde wie Himmel und Erde vergeht.
Ach Sohn Du lb. Jesu mein,
was wirst Du am hl. Mittwoch sein?
Am hl. Mittwoch bin ich gar arm und gering,
verkauft um 30 Silberling.
Ach Sohn Du lb. Jesu mein,
was wirst Du am hl. Donnerstag sein?
Am hl. Donnerstag bin ich im Speisesaal,
das Opferlamm beim Abendmahl.
Ach Sohn Du lb. Jesu mein,
was wirst Du am hl. Karfreitag sein?
Ach liebste Mutter mein,
könnt Dir der hl. Karfreitag verborgen sein?
Ach Sohn Du lb. Jesu mein,
was wirst Du am hl. Karsamstag sein?
Am hl. Karsamstag bin ich ein Weizenkorn,
das in der Erde wird neu geborn.
Ach Sohn Du lb. Jesu mein,
was wirst Du am hl. Ostertag sein?
Am Sonntag freu Dich o Mutter mein,
da werd ich vom Tod erstanden sein,
dann trag ich das Kreuz mit der Fahn in der Hand,
dann siehst Du mich wieder im Glorienstand. Amen.
100 Jahre Ablaß
(s. Anm. oben!); wer dieses goldene Vater unser in der Karwoche
alle Tage dreimal betet,
dem wird Gott seine
Seele retten und 77 Seelen aus der Pein der Läuterungen befreien.
(Imprimatur)
- Bestellen Sie das Gebetsfaltblatt vom Ruhland-Verlag und beten Sie dieses
sehr schöne Gebet möglichst oft!
Gebet:
Gott grüße Dich Maria, Tochter Gott des Vaters!
Gott grüße Dich Maria, Mutter Gott des Sohnes! Gott grüße Dich Maria, Braut des Heiligen Geistes! O Maria,
ich grüße Dich 33-tausendmal, wie Dich der hl. Erzengel Gabriel
gegrüßt hat. Es erfreut Dich in Deinem Herzen und mich in meinem
Herzen, daß der hl. Erzengel zu Dir den himmlischen Gruß gebracht
hat.
Ave Maria
(3mal beten)
Ablaß
von 3000
Jahren, der den Armen
Seelen zugewendet werden
kann.
Aus einem sehr alten Gebetbuch entnommen.